BUCH-TIPPS

READ THIS! BIOGRAFIEN

Geschichten aus dem Leben – Meine Bografie-Highlights 2019!

 

Moth und Raynor haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den South West Coast Path, Englands berühmten Küstenweg, zu wandern. Ihr Zuhause ist immer dort, wo sie gerade sind. Sie kämpfen mit Vorurteilen, Ablehnung und der Sorge, dass das wenige Geld nicht mehr reicht. Und zugleich führt sie der mehrmonatige Trip zurück ins Leben und öffnet die Tür zu einer neuen Zukunft. – “Der Salzpfad” von Raynor Winn (DUMONT)

 

Mittags ein Gläschen mit der Freundin, abends mit dem Partner. Immer mehr Alkohol, um endlich loszulassen vom Stress durch Job und drei Kinder. Doch die Abstürze häufen sich. Nach einem besonders heftigen Wochenende packt Clare Pooley den Wein in den Schrank, kauft Kisten von alkoholfreiem Bier – und kämpft. Mutig und offen erzählt sie in “Chianti zum Frühstück” (BELTZ) vom Auf und Ab ihrer Gefühle, vom Staunen ihrer Freunde über die neue Clare und dem Weg aus der Sucht.

 

Hochbegabung ist alles andere als ein Lotto-Gewinn. Agnes Imhof kann in “Dummerweise hochbegabt” (BELTZ) davon ein Lied singen: das Gefühl, nicht richtig zu ticken, Hyperaktivität, Bore-Out und Karrierefallen sowie Männer, die intelligente Frauen nicht sexy finden. Doch dann beschließt sie, sich nie wieder dümmer zu stellen, als sie ist. Da die Welt mit Ausnahmetalenten wenig anzufangen weiß, muss sie sich einiges einfallen lassen. Ein humorvoller Erfahrungsbericht.

 

Birgit Saalfrank ist Psychotherapeutin, Leistungssportlerin, liebevolle Partnerin, erfolgreiche Leiterin eines Psychosozialen Zentrums – bis alles zu viel wird. Sie bekommt eine schwere Depression. Zufällig liest sie ein Buch über eine Frau mit Asperger-Syndrom und erleidet einen Schock: „Das bin ja ich!“ Aber eine autistische Psychotherapeutin – das kann doch nicht sein!?… “Ich, Birgit, Autistin und Psychotherapeutin” (PATMOS)

 

 

Während er die USA so unfassbar gut regiert wie keiner vor ihm, findet der Präsident trotz allem noch die Zeit, seine Memoiren in Echtzeit für die Nachwelt zu diktieren. Politische Satire oder Tatsachenbericht? “Meine Fantatsische Präsidentschaft” (C.H. BECK) ist das Buch zu Alec Baldwins legendären Auftritten bei “Saturday Night Live”. Seine und Kurt Andersens Trump-Parodie trifft den Ton des 45. amerikanischen Präsidenten so exakt, dass Fiktion und Realität mitunter zu verschwimmen scheinen.

 

Schon als Kind spürt Vivian Gornick bei ihrer Mutter eine blinde Wut über deren Schicksal als Hausfrau. Begleitet von der trotzigen Behauptung, die wichtigste Rolle einer Frau sei die der Ehefrau und Mutter. Darüber, dass die Tochter Unabhängigkeit und Schriftstellerei wählt, können die beiden Frauen endlos streiten, zugleich sind sie unzertrennlich. In dem biografischen Roman “Ich und meine Mutter” (PENGUIN) zerlegen Mutter und Tochter ihre weibliche Lebensentwürfe.

 

Dem Tastsinn seiner Hände sagt man magische Kräfte nach. Patienten aus der ganzen Welt kommen, um sich von ihm behandeln zu lassen. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt erzählt in “Mit den Händen sehen” (INSEL) von seiner behüteten Kindheit, seinem strengen Vater, seiner Leidenschaft für Musik und Sport und seinem Werdegang als Mediziner. Er berichtet von seinem Verein FC Bayern München, von Machtkämpfen, von seiner Medizin, seinen Heilmethoden und den Werten, denen er immer treu geblieben ist.

 

Ausgehend vom 18. Grand-Slam-Titel in Melbourne erzählt “Roger Federer – Die Biografie” (PIPER) die Geschichte eines genialen Ballvirtuosen, der doch immer ganz bei sich geblieben ist. Als einer von wenigen Journalisten kennt René Stauffer den „Planet Federer“ ganz unmittelbar. Er beschreibt eindringlich, welche Menschen, Trainer und Mentoren für diese Ausnahmekarriere wichtig waren und warum Roger Federers Einfluss dies- und jenseits des Centre Court auch das Ende seiner aktiven Karriere überdauern wird.

 

Shari und André Dietz haben auf den ersten Blick das Glück gepachtet: Er ist bekannter Schauspieler, sie erfolgreiche Bloggerin. Sie haben vier Kinder, einen Hund und ein Haus mit Garten. Doch ihr gemeinsamer Weg ist steinig. Bei zwei Geburten gab es Komplikationen. Wie das Paar sein Schicksal als Chance gesehen und trotzdem das große Glück gefunden hat, wie es den kleinen und großen Katastrophen des Alltags trotzt, wie die Familie gelernt hat, das Leben zu genießen – davon erzählt “Alles Liebe” (EDEL BOOKS)

 

50 Künstlerinnen, die man kennen sollte” (PRESTEL) enthält informative Texte und Abbildungen ihrer Arbeiten unter anderem zu Marina Abramović, Louise Bourgeois, Sophie Calle, Camille Claudel, Isa Genzken, Eva Hesse, Hannah Höch, Jenny Holzer, Frida Kahlo, Käthe Kollwitz, Tamara de Lempicka und viele mehr.

 

Acht Jahre lang sah Ben Rhodes fast alles, was im Herzen von Barack Obamas Präsidentschaft passierte. In seinem rasant geschriebenen, aufrichtigen, klugen Buch “Im Weißen Haus” (C.H. BECK) berichtet er, was hinter den Kulissen wirklich geschah. Es ist die Erzählung von einem Ausnahmepolitiker, dessen Idealismus die Welt im Sturm eroberte, auf die Härten der Realität stieß, sich anpassen musste – und trotzdem überlebte.

 

Während der Genesung nach einem schweren Unfall schreibt Stephen King seine Memoiren “Das Leben und das Schreiben” (HEYNE). Leben und Schreiben sind eins. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle angehenden Schriftsteller und eine Fundgrube für alle, die mehr über den König des Horror-Genres erfahren wollen. Ein kluges und gleichzeitig packendes Buch über gelebte Literatur.

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