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Geschichten aus dem Leben – Meine Bografie-Highlights 2019!

 

Bestsellerautorin, YouTube- und Podcast-Star Greta Silver stellt sich einer großen Frage: Wenn Jugend bedeutet, unbeschwert auf alles zuzugehen, begeisterungsfähig, mutig, neugierig zu sein – wann haben wir das wirklich gelebt? Mit 20, als wir hin- und hergerissen waren, wo die Reise hingeht? Mit 30, als Stress und schlaflose Nächte uns erschöpften? Mit 40 oder 50, als Gewohnheiten vermeintliche Sicherheit vermittelten? Tatsache ist: Die Zeit von 60 bis 90 Jahren ist genau so lang wie von 30 bis 60 – JETZT ist die Zeit, in der wir jung sein können. Denn das Alter ist Erntezeit: Vorher war Pflicht, jetzt kommt die Kür, mit allen Möglichkeiten der Jugend, nur ohne deren Stress und Ängsten. Wie das mit spielerischer Leichtigkeit gelingt und warum noch mehr auf uns wartet als Ruhestand und Enkelkinder, erklärt Greta Silver in “Alt genug, um mich jung zu fühlen” (ROWOHLT POLARIS). Sie widmet sich den großen Themen der neuen spannenden Lebensphase, findet Antworten auf die dringendsten Fragen, Rat für die größten Sorgen und Ängste und lebt selbst am besten vor: Jugendwahn war gestern – heute rockt das Alter!

 

Pinkfarbener Jogginganzug, eine Blume in der blonden Perücke, dicke Schminke, Berliner Schnauze – und langzeitarbeitslos. Das war „Cindy aus Marzahn“, die ab 2005 eine steile Karriere hinlegte. Im Laufe der Jahre wurde ihrer Erschafferin die Rolle jedoch zu eng; sie wollte viel mehr als „Cindy“ konnte. 2016 war deshalb Schluss, die Kunstfigur ist weg und hat Platz für ihre Erfinderin gemacht: Ilka Bessin. In “Abgeschminkt” (HEYNE) erzählt sie erstmals aus ihrem Leben: von ihrer ergreifenden Kindheit über die Arbeitslosigkeit bis hin zu ihrer Zeit als gefeierter Bühnenstar.

 

Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete traf die mutige Entscheidung, sich über das Verbot des italienischen Innenministeriums hinwegzusetzen und mit der Sea Watch 3 und 40 aus dem Mittelmeer geretteten Geflüchteten an Bord den Hafen von Lampedusa anzusteuern: So wurde die Kapitänin über Nacht weltweit bekannt. In “Handeln statt hoffen” (DROEMER) erzählt sie, warum sie sich so bedingungslos für Menschlichkeit, globale Gerechtigkeit und Naturschutz einsetzt.

 

Als Sara Nuru mit 19 Jahren als erste dunkelhäutige Kandidatin die Castingshow “Germany’s Next Topmodel” gewinnt, steht sie plötzlich im Scheinwerferlicht, es folgen Jobangebote und Reisen um die Welt. Sara ist dankbar für die Chancen und den Erfolg, doch nach einigen Jahren beginnt die Tochter äthiopischer Einwanderer ihren Weg zu hinterfragen. Die Suche nach ihren Wurzeln führt sie immer wieder nach Äthiopien. Durch die Gespräche mit den vielen starken Frauen dort findet auch Sara den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen und sich von den Erwartungen anderer zu befreien. Schließlich gründet sie mit ihrer Schwester Sali ein Social Business, nuruCoffee, und einen Verein, nuruWomen. Mit Mikrokrediten ermöglichen sie äthiopischen Frauen ein selbstbestimmtes Leben, eröffnen im Land ihrer Familie neue Perspektiven und können so etwas von dem zurückgeben, das ihre Eltern ihnen in der neuen Heimat Deutschland ermöglicht haben. – “Roots” (GOLDMANN)

 

Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen spricht Kai Wiesinger in “Der Lack ist ab” (FISCHER) über alles, was einen Mann in der Mitte des Lebens überrollt. Mit Witz, Charme und Selbstironie deckt Kai Wiesinger auf, dass auch im Mann die biologische Uhr tickt. Und nicht jeder mit grauen Haaren automatisch aussieht wie George Clooney.

 

 

Sein Leben und sein Werk faszinieren bis heute Millionen: Stephen Hawking hat es wie niemand zuvor vermocht, unsere Phantasie über die Entstehung des Universums und über unseren Platz darin zu entflammen. Sein Erfolg war so außergewöhnlich wie seine persönliche Geschichte. Die preisgekrönten Autoren Ottaviani & Myrick der Graphic Novel “Hawking” (ROWOHLT) erzählen diese Geschichte noch einmal neu, von der Kindheit bis zum Ende seines Lebens: In ihrer schön gezeichneten Bildergeschichte bringen sie uns das Menschheitsgenie nahe.

 

Als der junge Philosophieprofessor John Kaag die vergessene Bibliothek von William Ernest Hocking, einem der letzten großen amerikanischen Denker entdeckt, traut er seinen Augen kaum. Unter den halb verfallenen und vermoderten Bänden findet er zahlreiche Schätze: handgeschriebene Notizen von Walt Whitman, annotierte Bücher aus dem Besitz von Robert Frost, zahllose Briefe von Pearl S. Buck – und sogar dutzende Erstausgaben der Werke europäischer Geistesgrößen. Er beschließt, die Bücher zu restaurieren und begibt sich damit auf eine intellektuelle Reise durch die Geistesgeschichte Amerikas und seiner europäischen Grundlagen. Bald schon merkt er, dass die großen, lebensbejahenden Ideen in diesen Büchern auch ganz praktisch zu Werkzeugen für das Umkrempeln seines eigenen Lebens verwendet werden können. Ganz besonders, als sich ihm eine brillante Kollegin anschließt und ihm bei der Arbeit am Bücherhaus hilft… – Das Bücherhaus (BTB)

 

Jeden kann es treffen. Plötzlich. “Von diesem Moment an, war nichts mehr wie es war” schreibt Annunziata Hoensbroech in “Schicksalsschlag” (HERDER). Wenn man als Angehöriger aus heiterem Himmel vom Schicksal getroffen wird, überkommt einen unwillkürlich das Gefühl, man sei jetzt im falschen Film: Gleich wird man aufwachen und alles ist wie immer. Aber es ist der richtige Film, das echte Leben und da ist nichts berechenbar. Wie man das bewältigt, wie man Mut und Hoffnung bewahrt und wie man sich doch auf das Unerwartete vorbereiten kann, davon handelt dieses Buch einer couragierten Mutter. Packend von der ersten bis zur letzten Seite.

 

Die Middle-Ager von heute sind so jung und aktiv wie nie zuvor ― und können theoretisch alles machen, was sie wollen. Praktisch kommt meistens was dazwischen ― zum Beispiel ein Herzinfarkt… WDR-Moderatorin Lisa Ortgies erzählt in “Ich möchte gern in Würde altern, aber doch nicht jetzt” (KIWI) schwungvoll und mit viel Selbstironie, mitunter angriffslustig, aber voller Gefühl von Männern und Frauen, die alles richtig machen wollen, aber manchmal plötzlich vor der Entscheidung “alles” oder “richtig” stehen.

 

Hans Rosling war der „Popstar der Vernunft“ (Süddeutsche Zeitung Magazin), der Herr der Fakten – und zeitlebens ein Kämpfer für eine bessere und gerechtere Welt. In seiner Autobiografie “Wie ich lernte, die Welt zu verstehen” (ULLSTEIN) erzählt der schwedische Kultautor, wie er Schritt für Schritt eigene Vorurteile überwand und zu echter FACTFULNESS fand.

 

 

Als ihr Großvater in ihren Armen stirbt, beginnt die deutsch-brasilianische TV-Moderatorin Fernanda Brandao, ihr Leben von Grund auf zu überdenken. Sie beschließt, sich auf die Suche nach ihren kulturellen Wurzeln zu begeben. Sie will verstehen, woher sie kommt – und damit auch eine Ahnung davon bekommen, wohin ihr Weg sie führen könnte. Nachdem sie ihren Werdegang bis jetzt immer rational geplant hat, möchte sie nun mehr über ihre Seele erfahren und dieser endlich eine eigene Stimme geben. In “KAXINAWA” (EDEL) nimmt Fernanda Brandao uns mit auf ihren Weg zu sich selbst.

 

Was zeichnet eine starke Frau heute aus? Was gibt ihr Selbstbewusstsein und erhöht ihr Selbstwertgefühl? Und wie erreicht sie ihre Ziele und verwirklicht ihre Träume? Die toughe Unternehmerin Nicole Brandes erzählt ihre eigene, inspirierende Lebensgeschichte und teilt in “Weiblich, wild & weise” (GOLDEGG) mit ihren Leserinnen, was sie in über zwanzig Jahren Coaching-Erfahrung im Spitzen-Business über die Rolle der Frau gelernt hat.

 

40 Jahre lang hat Rolf Seelmann-Eggebert den Deutschen die europäischen Königshäuser erklärt. Kaum einer kam den Royals so nah wie er. Dabei begann seine journalistische Karriere als Reporter. Die Bundesrepublik steckte noch in den Kinderschuhen, Leitmedium war das Radio, die ARD ging gerade auf Sendung. Schon früh hatte Seelmann-Eggebert seine Leidenschaft für Afrika entdeckt: 1968 wurde er schließlich Korrespondent. Fremde, anderen verschlossene Welten faszinierten ihn schon immer. “In Hütten und Palästen” (KÖSEL) ist die Biografie eines Ausnahmejournalisten.

 

Moth und Raynor haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den South West Coast Path, Englands berühmten Küstenweg, zu wandern. Ihr Zuhause ist immer dort, wo sie gerade sind. Sie kämpfen mit Vorurteilen, Ablehnung und der Sorge, dass das wenige Geld nicht mehr reicht. Und zugleich führt sie der mehrmonatige Trip zurück ins Leben und öffnet die Tür zu einer neuen Zukunft. – “Der Salzpfad” von Raynor Winn (DUMONT)

 

Mittags ein Gläschen mit der Freundin, abends mit dem Partner. Immer mehr Alkohol, um endlich loszulassen vom Stress durch Job und drei Kinder. Doch die Abstürze häufen sich. Nach einem besonders heftigen Wochenende packt Clare Pooley den Wein in den Schrank, kauft Kisten von alkoholfreiem Bier – und kämpft. Mutig und offen erzählt sie in “Chianti zum Frühstück” (BELTZ) vom Auf und Ab ihrer Gefühle, vom Staunen ihrer Freunde über die neue Clare und dem Weg aus der Sucht.

 

Hochbegabung ist alles andere als ein Lotto-Gewinn. Agnes Imhof kann in “Dummerweise hochbegabt” (BELTZ) davon ein Lied singen: das Gefühl, nicht richtig zu ticken, Hyperaktivität, Bore-Out und Karrierefallen sowie Männer, die intelligente Frauen nicht sexy finden. Doch dann beschließt sie, sich nie wieder dümmer zu stellen, als sie ist. Da die Welt mit Ausnahmetalenten wenig anzufangen weiß, muss sie sich einiges einfallen lassen. Ein humorvoller Erfahrungsbericht.

 

Birgit Saalfrank ist Psychotherapeutin, Leistungssportlerin, liebevolle Partnerin, erfolgreiche Leiterin eines Psychosozialen Zentrums – bis alles zu viel wird. Sie bekommt eine schwere Depression. Zufällig liest sie ein Buch über eine Frau mit Asperger-Syndrom und erleidet einen Schock: „Das bin ja ich!“ Aber eine autistische Psychotherapeutin – das kann doch nicht sein!?… “Ich, Birgit, Autistin und Psychotherapeutin” (PATMOS)

 

 

Während er die USA so unfassbar gut regiert wie keiner vor ihm, findet der Präsident trotz allem noch die Zeit, seine Memoiren in Echtzeit für die Nachwelt zu diktieren. Politische Satire oder Tatsachenbericht? “Meine Fantatsische Präsidentschaft” (C.H. BECK) ist das Buch zu Alec Baldwins legendären Auftritten bei “Saturday Night Live”. Seine und Kurt Andersens Trump-Parodie trifft den Ton des 45. amerikanischen Präsidenten so exakt, dass Fiktion und Realität mitunter zu verschwimmen scheinen.

 

Schon als Kind spürt Vivian Gornick bei ihrer Mutter eine blinde Wut über deren Schicksal als Hausfrau. Begleitet von der trotzigen Behauptung, die wichtigste Rolle einer Frau sei die der Ehefrau und Mutter. Darüber, dass die Tochter Unabhängigkeit und Schriftstellerei wählt, können die beiden Frauen endlos streiten, zugleich sind sie unzertrennlich. In dem biografischen Roman “Ich und meine Mutter” (PENGUIN) zerlegen Mutter und Tochter ihre weibliche Lebensentwürfe.

 

Dem Tastsinn seiner Hände sagt man magische Kräfte nach. Patienten aus der ganzen Welt kommen, um sich von ihm behandeln zu lassen. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt erzählt in “Mit den Händen sehen” (INSEL) von seiner behüteten Kindheit, seinem strengen Vater, seiner Leidenschaft für Musik und Sport und seinem Werdegang als Mediziner. Er berichtet von seinem Verein FC Bayern München, von Machtkämpfen, von seiner Medizin, seinen Heilmethoden und den Werten, denen er immer treu geblieben ist.

 

Ausgehend vom 18. Grand-Slam-Titel in Melbourne erzählt “Roger Federer – Die Biografie” (PIPER) die Geschichte eines genialen Ballvirtuosen, der doch immer ganz bei sich geblieben ist. Als einer von wenigen Journalisten kennt René Stauffer den „Planet Federer“ ganz unmittelbar. Er beschreibt eindringlich, welche Menschen, Trainer und Mentoren für diese Ausnahmekarriere wichtig waren und warum Roger Federers Einfluss dies- und jenseits des Centre Court auch das Ende seiner aktiven Karriere überdauern wird.

 

Shari und André Dietz haben auf den ersten Blick das Glück gepachtet: Er ist bekannter Schauspieler, sie erfolgreiche Bloggerin. Sie haben vier Kinder, einen Hund und ein Haus mit Garten. Doch ihr gemeinsamer Weg ist steinig. Bei zwei Geburten gab es Komplikationen. Wie das Paar sein Schicksal als Chance gesehen und trotzdem das große Glück gefunden hat, wie es den kleinen und großen Katastrophen des Alltags trotzt, wie die Familie gelernt hat, das Leben zu genießen – davon erzählt “Alles Liebe” (EDEL BOOKS)

 

50 Künstlerinnen, die man kennen sollte” (PRESTEL) enthält informative Texte und Abbildungen ihrer Arbeiten unter anderem zu Marina Abramović, Louise Bourgeois, Sophie Calle, Camille Claudel, Isa Genzken, Eva Hesse, Hannah Höch, Jenny Holzer, Frida Kahlo, Käthe Kollwitz, Tamara de Lempicka und viele mehr.

 

Acht Jahre lang sah Ben Rhodes fast alles, was im Herzen von Barack Obamas Präsidentschaft passierte. In seinem rasant geschriebenen, aufrichtigen, klugen Buch “Im Weißen Haus” (C.H. BECK) berichtet er, was hinter den Kulissen wirklich geschah. Es ist die Erzählung von einem Ausnahmepolitiker, dessen Idealismus die Welt im Sturm eroberte, auf die Härten der Realität stieß, sich anpassen musste – und trotzdem überlebte.

 

Während der Genesung nach einem schweren Unfall schreibt Stephen King seine Memoiren “Das Leben und das Schreiben” (HEYNE). Leben und Schreiben sind eins. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle angehenden Schriftsteller und eine Fundgrube für alle, die mehr über den König des Horror-Genres erfahren wollen. Ein kluges und gleichzeitig packendes Buch über gelebte Literatur.

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