BUCH-TIPPS

READ THIS! BIOGRAFIEN

Geschichten aus dem Leben – Meine Bografie-Highlights für 2019 und 2020!
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Vom ersten Moment an wusste Sandra Jung, dass sie auf Burg Greifenstein glücklich sein würde: umgeben vom thüringischen Wald und mit Blick aufs Tal lebt sie ihren Traum von der eigenen Falknerei. Für Sandra liegt der Reiz ihrer Arbeit im Vertrauensverhältnis zwischen ihr und ihren 20 Greifvögeln. Jeden Tag lässt sie die wilden Vögel frei fliegen, und jeden Tag kehren sie freiwillig zu ihr zurück. Für die Vögel ist Sandra eine gleichwertige Partnerin – bei ihr fühlen sie sich geborgen und sicher. “Die Herrscher der Lüfte und ich – Mein Leben mit Greifvögeln” (ULLSTEIN) ist ein faszinierender Einblick in die Welt von Adlern, Bussarden und Falken.

 

Eine junge, erfolgreiche Frau steigt aus – raus aus dem Großstadtleben, rauf auf eine Alp in den Schweizer Bergen. Hier erfährt Katharina Afflerbach, was es heißt, ein Leben zu führen, das von Tieren, körperlicher Arbeit und von Wind und Wetter bestimmt wird: morgens um halb sechs Ziegen melken, Rinder auf die Weiden führen, Käse machen, Heu mähen und Bäume fällen. Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang gibt es zu tun, alle müssen sich dafür aufeinander verlassen können, und Arbeit und Leben gehen Hand in Hand. Während der Sog der Berge Katharina fest im Griff hat, verliert sie drei Wochen vor ihrem dritten Alpsommer ihren kleinen Bruder durch einen tragischen Unfall. Zwischen Berg und Tal sucht und findet sie Trost in der Natur, bei den Tieren und der engen, herzlichen Alpgemeinschaft. Sie kommt gestärkt wieder, mit einem neuen Blick auf ihr Leben und ihre Zukunft. “Bergsommer – wie mir das Leben auf der Alp Kraft und Klarheit schenkte” (EDEN BOOKS) macht Mut, neue Wege zu gehen und dabei aufregende Seiten an sich zu entdecken.

 

Die Erfolgsserie “Fixer Upper” ermöglichte den TV-Stars Chip und Joanna Gaines, ihre große Leidenschaft, das Renovieren alter Häuser in Waco, Texas, in etwas weitaus Größeres zu verwandeln. “Magnolia Story” (UNIMEDICA) ist das erste Buch von Chip und Joanna Gaines, das ihren Fans einen Blick hinter die Kulissen bietet – vom allerersten Renovierungsprojekt, das sie gemeinsam in Angriff genommen haben bis zu dem Projekt, das sie fast alles gekostet hätte.

 

“Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht”, schrieb Simone de Beauvoir. Sie war Philosophin, Schriftstellerin, Existenzialistin und eine feministische Ikone. Ihre Romane erhielten renommierte Literaturpreise und “Das andere Geschlecht” hat die Art und Weise, wie wir über Geschlechtergrenzen denken, für immer verändert. Kate Kirkpatricks Buch “Simone de Beauvoir – Ein modernes Leben” (PIPER) ist die erste Biografie von Simone de Beauvoir seit der Veröffentlichung ihrer Briefe und der frühen Tagebücher – vor allem die erst kürzlich erschienenen Briefe an ihren Geliebten Claude Lanzmann werfen ein neues Licht auf ihre Beziehung zu Jean Paul Sartre. Kirkpatrick beschreibt kenntnisreich und spannend, wie sich Beauvoirs Denken und ihr Selbstverständnis entwickelt haben.

 

Justin Timberlake ist ein großer Weltstar. Seine Tourneen, Alben und Filme brechen regelmäßig Rekorde. In “Hindsight – Rückblick” (EDEL) blickt er auf seine Kindheit und den bisherigen Verlauf seiner Karriere zurück, skizziert aber auch neue Ideen und Pläne. Dabei gewährt er sehr persönliche Blicke auf sein Privatleben und hinter die Kulissen des Showgeschäfts. Timberlake schreibt nicht nur über sein Künstlerdasein, den Prozess des Songschreibens oder die Zusammenarbeit mit Künstlern und Regisseuren. Er öffnet sich auch privat, reflektiert über seine Motivation im Leben, spricht ganz offen über das Vatersein, seine Familie, enge Beziehungen, Schwierigkeiten und seine Suche nach innerer Ruhe und Gelassenheit.

 

In “Vom Schweden, der die Welt einfing und in seinem Rucksack nach Hause brachte” (C.H.BECK) berichtet der Bestsellerautor Per J. Andersson von seiner großen Leidenschaft, dem Reisen. Dabei erzählt er bezaubernde Geschichten, entführt in fremde Welten und zeigt, warum das Reisen ein Bedürfnis ist, das in jedem von uns schlummert. Eine gefährliche Lektüre für Menschen mit festem Wohnsitz – und eine wunderbare Inspiration für alle, die es in die Welt hinauszieht. Ein grundsympathischer Reiseverführer, der Mut macht aufzubrechen, um in der Ferne zu sich selbst zu finden.

 

Seit fast fünf Jahrzehnten steht Udo Lindenberg für die Geburt, das Herz und die Seele der deutschsprachigen Rockmusik. Dieser autorisierte und mit persönlichen Anmerkungen ergänzte Text-Bildband ist ein wundervolles Porträt des jungen, unbekannten Lindenberg bis zu seinem Durchbruch als erster deutschsprachiger Rockstar. “Mach Dein Ding” (EDEL BOOKS) erzählt von Udos steinigem Weg aus der westfälischen Provinz bis auf die großen Bühnen der Republik, unterstützt durch zahlreiche unveröffentlichte und private Fotografien, ergänzt um Bilder aus der Produktion des aktuellen gleichnamigen Spielfilms. Dazu Krakeleien, Bierdeckel, Notenblätter, Textentwürfe und Dokumente sowie zahlreiche O-Töne und Anekdoten von Wegbegleitern, Freundinnen und Freunden.

 

Dana Schweiger ist 51 und allein erziehende Mutter von vier Kindern. Jahrelang hat sie ihrem Ex-Mann Til Schweiger den Rücken freigehalten und, wie so viele andere Frauen auch, die Familie allein gemanagt. Nun, da auch ihre jüngste Tochter Emma fast aus dem Haus ist, fragt sie sich: “Wer bin ich eigentlich – außer Mutter?” In “Im Herzen barfuß” (EDEL BOOKS) erzählt sie, was es für sie bedeutete, als junge Amerikanerin nach Deutschland zu kommen und dort plötzlich im Rampenlicht zu stehen. Erfrischend, offen und mit viel Humor berichtet sie von den Höhen und Tiefen ihrer Ehe, vom Muttersein und den Herausforderungen des Patchwork-Familienlebens. Heute kennt Dana sich selbst besser denn je und ist auch zufriedener als je zuvor.

 

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als Annette Dittert 2008 als Korrespondentin der ARD in London ihre Zelte aufschlägt. Nach vielen Jahren beruflichen Nomadentums weiß sie sofort: Hier will ich bleiben. Während ihrer vielen Jahre in der britischen Hauptstadt hat sie im Fernsehen nicht nur über Politik, Kultur und Königshaus berichtet, sondern auch immer wieder über die Eigenarten der Engländer im Allgemeinen und der Londoner im Speziellen. In “London Calling” (ATLANTIK) erzählt sie sehr persönlich über das Leben in dieser wunderbaren Stadt: über die Leidenschaft zu ihrem Hausboot namens Emilia, über das Prinzip des englischen Sich-Durchwurschtelns, über Straßenkünstler, gentrifizierte Stadtteile, den Bären Paddington – und natürlich den Brexit, der das Lebensgefühl in der Metropole auch für sie ganz persönlich verändert hat.

 

Alles, was ihr wichtig war, hat Lilo Pulver aufbewahrt, was für ein Glück! Ihr 90. Geburtstag ist ein guter Anlass, die alten Fotos, Briefe und Notizen hervorzuholen, die sich im Laufe eines so langen Lebens angesammelt haben – und das tut Lilo Pulver nachdenklich, dankbar und mit purer Lebensfreude. Sie erzählt von ihrem ersten Flug nach Los Angeles, Hardy Krüger und Sophia Loren, ihrer Neigung, sich in alle Filmpartner zu verlieben, und vom Verlust geliebter Menschen. Was vergangen ist, so ihr Motto, ist noch lange nicht verloren. Es lohnt, sich zu erinnern, zurückzuschauen und von eigenen Erfahrungen zu berichten. Das macht Lilo Pulver in “Was vergeht, ist nicht verloren” (HOFFMANN UND CAMPE) meisterhaft, anhand vieler Fotos, eigenen Zeichnungen und persönlichen Briefen.

 

Eva Gesine Baur erzählt Mozarts dissonantes Leben, ohne zu beschönigen, dass der Schöpfer unfassbarer Musik auch eine schwarze Seite hatte: Sich seines göttlichen Talents bewusst, log, trickste und intrigierte er. Er verschenkte Glückseligkeiten und verteilte Bösartigkeiten. Die Biographie “Mozart – Genius und Eros” (C.H.BECK) versucht, diesen Abgrund auszuloten. Mozart selbst hat das Problem in die Welt gesetzt, mit der sich seine Verehrer und seine Biographen herumschlagen: Er schrieb Briefe, die seine menschlichen Schwächen bloßlegen. Auch andere Zeitzeugnisse zeigen einen Genius, der alles andere als göttlich war.

 

Als vier Schweden Anfang der 70er-Jahre ihre Initialen zusammenlegten, konnte niemand ahnen, dass dieser Name zum Inbegriff feinster Popkultur werden würde. Ein gutes Jahrzehnt lang dominierten ABBA die Charts, die Discos und unzählige Parties. Nach der Trennung des Quartetts war die Erfolgsgeschichte jedoch keineswegs beendet. Befeuert vom Musical und dem Film “Mamma mia”, begeistert die Musik von ABBA heute wieder Millionen Fans. “ABBA. Alle Songs und ihre Geschichten” zeichnet die faszinierende Geschichte der schwedischen Ausnahmeband Song für Song nach, von den preisgekrönten Platin-Hits bis hin zu den weniger bekannten Songs unterhaltsam, mitunter ironisch und stets getragen von Sympathie. Komplettiert wird diese Zeitreise durch viele, teils bisher unbekannte Fotos.

 

Seit fast 60 Jahren gelten die Rolling Stones als größte Rock-Band der Welt. In dieser Zeit schrieben sie eine Vielzahl von Songs, die zu Klassikern der Rockmusik wurden. Die Stones haben sich trotz endloser Tourneen, dem Druck der Berühmtheit, zahlreichen Affären, Auseinandersetzungen und Drogenmissbrauch musikalisch immer wieder neu erfunden. Howard Kramer, kuratorischer Direktor des Rock and Roll Hall of Fame and Museum in Cleveland, Ohio, hebt in “Rolling Stones” (KOEHLER) ihre wichtigsten künstlerischen Leistungen hervor, darunter bedeutende Singles, historische Alben und atemberaubende Tourneen. 180 großartige und zum Teil seltene Aufnahmen der Band zeigen die spektakulären Bühnenmomente ebenso wie private Augenblicke.

 

Rainer Fuchs ist alles, nur kein Kirchenmann-Klischee. Er liebt Johnny Cash, ist begeisterter Biker und über und über tätowiert: Fuchs fällt auf. Nicht nur wegen seines Aussehens, sondern vor allem auch wegen seines Auftretens. Sein Auftrag dabei: Kirche wieder sichtbar machen. Öffnung statt Rückzug, Kontakt mit Kirchenfernen und den Menschen am Rand. Er besucht Häftlinge, hilft Alleinerziehenden, kümmert sich um Jugendliche an sozialen Brennpunkten, ist als Seelsorger und evangelischer Diakon für alle da. “Gott geht unter die Haut” (HERDER) zeigt, wie Glaube begeistern und die Welt verändern kann. Und: Dass es gut ist, wenn man anders ist.

 

Das 20. Jahrhundert sei ohne Hannah Arendt gar nicht zu verstehen, schrieb der Schriftsteller Amos Elon. Arendt prägte maßgeblich zwei für die Beschreibung des 20. Jahrhunderts zentrale Begriffe: Totalitarismus und Banalität des Bösen. Das liegt auch daran, dass Arendts Urteile selten unwidersprochen blieben. “Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert” (PIPER) folgt ihrem Blick auf das Zeitalter totaler Herrschaft, Antisemitismus, die Lage von Flüchtlingen, die Erblasten der Nachkriegszeit, den Eichmann-Prozess, das politische System und die Rassentrennung in den USA, Zionismus, Feminismus und Studentenbewegung.

 

Otaku sein ist mehr, als sich zu verkleiden – es ist ein Lebensgefühl. Zehntausende Jugendliche in Deutschland tauchen tief ein in die fremde und faszinierende Welt der japanischen Popkultur, zu der Mangas ebenso gehören wie Animes und Cosplay. Doch wie sagt man seinen Eltern, dass man ein Otaku ist? Was erwartet einen Cosplayer auf einer Anime-Covention? Was verraten die Kostüme über die Menschen, die sie tragen? Und was passiert, wenn ein Otaku einen anderen datet? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Amir Yarahi, auf YouTube besser bekannt als Kurono, in “Otaku Stories” (Ullstein).

 

Erstmals veröffentlicht: die persönlichen Lebensweisheiten von Kampfkunst-Legende Bruce Lee. In “Know Yourself” (O.W. BARTH) finden sich die Geheimnisse und Lebensweisheiten von Bruce Lee, die zu seinem unglaublichem Erfolg geführt haben – als Schauspieler, Kampfkünstler und als Inspiration für die Welt. Dieser Erfolg basiert auf einer glasklaren geistigen Ausrichtung, die Bruce Lee ebenso trainierte wie seinen Körper. Bruce Lee verkörperte daoistische und buddhistische Prinzipien und setzte sie in seinen Kämpfen, aber auch in seinem alltäglichen Leben um.

 

In den Köpfen von uns Frauen sind viel zu viele hirnrissige Idealbilder: Traumkörper, Traumhaut, Traumhaare, Traumprinz. So war das auch beim 40-Something Mimi Fiedler, die immer etwas an sich auszusetzen hatte: zu tiefe Dellen, zu dunkle Ringe, zu dicke Röllchen, viel zu oft verlobt, viel zu oft entlobt. In „Eigentlich wollte ich mich selbst entfalten“ (KNAUR) erzählt die beliebte Schauspielerin mit viel Witz davon, wie sie ihren Frieden schloss mit ihrem Körper, dem Älterwerden und der Schwerkraft, und wie sie, fast ganz nebenbei, ihr Lebensglück und die große Liebe fand.

 

Bevor ihr fünfjähriger Sohn eingeschult wird, will die Alleinerziehende Janina Breitling noch einmal intensiv die Zeit mit ihm genießen. Von ihrer Idee, zusammen auf Weltreise zu gehen, ist Max sofort begeistert, allerdings unter einer Bedingung: Sein Teddy Bärti muss mit! Mit Rucksack und schmalem Budget machen sie sich auf den Weg und werden mit offenen Armen empfangen. Zwei Jahre erkunden sie faszinierende Länder, schließen Freundschaften mit wunderbaren Menschen, lernen spannende Kulturen und traumhafte Orte kennen – und sind der beste Beweis: Reisen mit Kindern soll zu kompliziert, zu teuer, zu gefährlich sein? Von wegen! – “Bärti muss mit!” (MALIK)

 

Ob Forensik-Freak, Herr der Maden oder Käfer-Nerd – eines ist klar: Der Kriminalbiologe Mark Benecke hat eine ganz besondere Leidenschaft, nämlich Leichen. In seiner Autobiografie erfahren wir nun endlich, ob er sich bereits als Kind für Tatorte interessiert hat, was ihn an Insekten so fasziniert und warum er sich heute auch politisch engagiert. Dass spezielle Interessen kein Hindernis für ein erfülltes und glückliches Leben sind, zeigt er mit “Mein Leben nach dem Tod” (LÜBBE) und macht damit Mut, den eigenen Weg zu gehen.

 

Bestsellerautorin, YouTube- und Podcast-Star Greta Silver stellt sich einer großen Frage: Wenn Jugend bedeutet, unbeschwert auf alles zuzugehen, begeisterungsfähig, mutig, neugierig zu sein – wann haben wir das wirklich gelebt? Mit 20, als wir hin- und hergerissen waren, wo die Reise hingeht? Mit 30, als Stress und schlaflose Nächte uns erschöpften? Mit 40 oder 50, als Gewohnheiten vermeintliche Sicherheit vermittelten? Tatsache ist: Die Zeit von 60 bis 90 Jahren ist genau so lang wie von 30 bis 60 – JETZT ist die Zeit, in der wir jung sein können. Denn das Alter ist Erntezeit: Vorher war Pflicht, jetzt kommt die Kür, mit allen Möglichkeiten der Jugend, nur ohne deren Stress und Ängsten. Wie das mit spielerischer Leichtigkeit gelingt und warum noch mehr auf uns wartet als Ruhestand und Enkelkinder, erklärt Greta Silver in “Alt genug, um mich jung zu fühlen” (ROWOHLT POLARIS). Sie widmet sich den großen Themen der neuen spannenden Lebensphase, findet Antworten auf die dringendsten Fragen, Rat für die größten Sorgen und Ängste und lebt selbst am besten vor: Jugendwahn war gestern – heute rockt das Alter!

 

Pinkfarbener Jogginganzug, eine Blume in der blonden Perücke, dicke Schminke, Berliner Schnauze – und langzeitarbeitslos. Das war „Cindy aus Marzahn“, die ab 2005 eine steile Karriere hinlegte. Im Laufe der Jahre wurde ihrer Erschafferin die Rolle jedoch zu eng; sie wollte viel mehr als „Cindy“ konnte. 2016 war deshalb Schluss, die Kunstfigur ist weg und hat Platz für ihre Erfinderin gemacht: Ilka Bessin. In “Abgeschminkt” (HEYNE) erzählt sie erstmals aus ihrem Leben: von ihrer ergreifenden Kindheit über die Arbeitslosigkeit bis hin zu ihrer Zeit als gefeierter Bühnenstar.

 

Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete traf die mutige Entscheidung, sich über das Verbot des italienischen Innenministeriums hinwegzusetzen und mit der Sea Watch 3 und 40 aus dem Mittelmeer geretteten Geflüchteten an Bord den Hafen von Lampedusa anzusteuern: So wurde die Kapitänin über Nacht weltweit bekannt. In “Handeln statt hoffen” (DROEMER) erzählt sie, warum sie sich so bedingungslos für Menschlichkeit, globale Gerechtigkeit und Naturschutz einsetzt.

 

Als Sara Nuru mit 19 Jahren als erste dunkelhäutige Kandidatin die Castingshow “Germany’s Next Topmodel” gewinnt, steht sie plötzlich im Scheinwerferlicht, es folgen Jobangebote und Reisen um die Welt. Sara ist dankbar für die Chancen und den Erfolg, doch nach einigen Jahren beginnt die Tochter äthiopischer Einwanderer ihren Weg zu hinterfragen. Die Suche nach ihren Wurzeln führt sie immer wieder nach Äthiopien. Durch die Gespräche mit den vielen starken Frauen dort findet auch Sara den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen und sich von den Erwartungen anderer zu befreien. Schließlich gründet sie mit ihrer Schwester Sali ein Social Business, nuruCoffee, und einen Verein, nuruWomen. Mit Mikrokrediten ermöglichen sie äthiopischen Frauen ein selbstbestimmtes Leben, eröffnen im Land ihrer Familie neue Perspektiven und können so etwas von dem zurückgeben, das ihre Eltern ihnen in der neuen Heimat Deutschland ermöglicht haben. – “Roots” (GOLDMANN)

 

Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen spricht Kai Wiesinger in “Der Lack ist ab” (FISCHER) über alles, was einen Mann in der Mitte des Lebens überrollt. Mit Witz, Charme und Selbstironie deckt Kai Wiesinger auf, dass auch im Mann die biologische Uhr tickt. Und nicht jeder mit grauen Haaren automatisch aussieht wie George Clooney.

 

 

Sein Leben und sein Werk faszinieren bis heute Millionen: Stephen Hawking hat es wie niemand zuvor vermocht, unsere Phantasie über die Entstehung des Universums und über unseren Platz darin zu entflammen. Sein Erfolg war so außergewöhnlich wie seine persönliche Geschichte. Die preisgekrönten Autoren Ottaviani & Myrick der Graphic Novel “Hawking” (ROWOHLT) erzählen diese Geschichte noch einmal neu, von der Kindheit bis zum Ende seines Lebens: In ihrer schön gezeichneten Bildergeschichte bringen sie uns das Menschheitsgenie nahe.

 

Als der junge Philosophieprofessor John Kaag die vergessene Bibliothek von William Ernest Hocking, einem der letzten großen amerikanischen Denker entdeckt, traut er seinen Augen kaum. Unter den halb verfallenen und vermoderten Bänden findet er zahlreiche Schätze: handgeschriebene Notizen von Walt Whitman, annotierte Bücher aus dem Besitz von Robert Frost, zahllose Briefe von Pearl S. Buck – und sogar dutzende Erstausgaben der Werke europäischer Geistesgrößen. Er beschließt, die Bücher zu restaurieren und begibt sich damit auf eine intellektuelle Reise durch die Geistesgeschichte Amerikas und seiner europäischen Grundlagen. Bald schon merkt er, dass die großen, lebensbejahenden Ideen in diesen Büchern auch ganz praktisch zu Werkzeugen für das Umkrempeln seines eigenen Lebens verwendet werden können. Ganz besonders, als sich ihm eine brillante Kollegin anschließt und ihm bei der Arbeit am Bücherhaus hilft… – Das Bücherhaus (BTB)

 

Jeden kann es treffen. Plötzlich. “Von diesem Moment an, war nichts mehr wie es war” schreibt Annunziata Hoensbroech in “Schicksalsschlag” (HERDER). Wenn man als Angehöriger aus heiterem Himmel vom Schicksal getroffen wird, überkommt einen unwillkürlich das Gefühl, man sei jetzt im falschen Film: Gleich wird man aufwachen und alles ist wie immer. Aber es ist der richtige Film, das echte Leben und da ist nichts berechenbar. Wie man das bewältigt, wie man Mut und Hoffnung bewahrt und wie man sich doch auf das Unerwartete vorbereiten kann, davon handelt dieses Buch einer couragierten Mutter. Packend von der ersten bis zur letzten Seite.

 

Die Middle-Ager von heute sind so jung und aktiv wie nie zuvor ― und können theoretisch alles machen, was sie wollen. Praktisch kommt meistens was dazwischen ― zum Beispiel ein Herzinfarkt… WDR-Moderatorin Lisa Ortgies erzählt in “Ich möchte gern in Würde altern, aber doch nicht jetzt” (KIWI) schwungvoll und mit viel Selbstironie, mitunter angriffslustig, aber voller Gefühl von Männern und Frauen, die alles richtig machen wollen, aber manchmal plötzlich vor der Entscheidung “alles” oder “richtig” stehen.

 

Hans Rosling war der „Popstar der Vernunft“ (Süddeutsche Zeitung Magazin), der Herr der Fakten – und zeitlebens ein Kämpfer für eine bessere und gerechtere Welt. In seiner Autobiografie “Wie ich lernte, die Welt zu verstehen” (ULLSTEIN) erzählt der schwedische Kultautor, wie er Schritt für Schritt eigene Vorurteile überwand und zu echter FACTFULNESS fand.

 

 

Als ihr Großvater in ihren Armen stirbt, beginnt die deutsch-brasilianische TV-Moderatorin Fernanda Brandao, ihr Leben von Grund auf zu überdenken. Sie beschließt, sich auf die Suche nach ihren kulturellen Wurzeln zu begeben. Sie will verstehen, woher sie kommt – und damit auch eine Ahnung davon bekommen, wohin ihr Weg sie führen könnte. Nachdem sie ihren Werdegang bis jetzt immer rational geplant hat, möchte sie nun mehr über ihre Seele erfahren und dieser endlich eine eigene Stimme geben. In “KAXINAWA” (EDEL) nimmt Fernanda Brandao uns mit auf ihren Weg zu sich selbst.

 

Was zeichnet eine starke Frau heute aus? Was gibt ihr Selbstbewusstsein und erhöht ihr Selbstwertgefühl? Und wie erreicht sie ihre Ziele und verwirklicht ihre Träume? Die toughe Unternehmerin Nicole Brandes erzählt ihre eigene, inspirierende Lebensgeschichte und teilt in “Weiblich, wild & weise” (GOLDEGG) mit ihren Leserinnen, was sie in über zwanzig Jahren Coaching-Erfahrung im Spitzen-Business über die Rolle der Frau gelernt hat.

 

40 Jahre lang hat Rolf Seelmann-Eggebert den Deutschen die europäischen Königshäuser erklärt. Kaum einer kam den Royals so nah wie er. Dabei begann seine journalistische Karriere als Reporter. Die Bundesrepublik steckte noch in den Kinderschuhen, Leitmedium war das Radio, die ARD ging gerade auf Sendung. Schon früh hatte Seelmann-Eggebert seine Leidenschaft für Afrika entdeckt: 1968 wurde er schließlich Korrespondent. Fremde, anderen verschlossene Welten faszinierten ihn schon immer. “In Hütten und Palästen” (KÖSEL) ist die Biografie eines Ausnahmejournalisten.

 

Moth und Raynor haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den South West Coast Path, Englands berühmten Küstenweg, zu wandern. Ihr Zuhause ist immer dort, wo sie gerade sind. Sie kämpfen mit Vorurteilen, Ablehnung und der Sorge, dass das wenige Geld nicht mehr reicht. Und zugleich führt sie der mehrmonatige Trip zurück ins Leben und öffnet die Tür zu einer neuen Zukunft. – “Der Salzpfad” von Raynor Winn (DUMONT)

 

Mittags ein Gläschen mit der Freundin, abends mit dem Partner. Immer mehr Alkohol, um endlich loszulassen vom Stress durch Job und drei Kinder. Doch die Abstürze häufen sich. Nach einem besonders heftigen Wochenende packt Clare Pooley den Wein in den Schrank, kauft Kisten von alkoholfreiem Bier – und kämpft. Mutig und offen erzählt sie in “Chianti zum Frühstück” (BELTZ) vom Auf und Ab ihrer Gefühle, vom Staunen ihrer Freunde über die neue Clare und dem Weg aus der Sucht.

 

Hochbegabung ist alles andere als ein Lotto-Gewinn. Agnes Imhof kann in “Dummerweise hochbegabt” (BELTZ) davon ein Lied singen: das Gefühl, nicht richtig zu ticken, Hyperaktivität, Bore-Out und Karrierefallen sowie Männer, die intelligente Frauen nicht sexy finden. Doch dann beschließt sie, sich nie wieder dümmer zu stellen, als sie ist. Da die Welt mit Ausnahmetalenten wenig anzufangen weiß, muss sie sich einiges einfallen lassen. Ein humorvoller Erfahrungsbericht.

 

Birgit Saalfrank ist Psychotherapeutin, Leistungssportlerin, liebevolle Partnerin, erfolgreiche Leiterin eines Psychosozialen Zentrums – bis alles zu viel wird. Sie bekommt eine schwere Depression. Zufällig liest sie ein Buch über eine Frau mit Asperger-Syndrom und erleidet einen Schock: „Das bin ja ich!“ Aber eine autistische Psychotherapeutin – das kann doch nicht sein!?… “Ich, Birgit, Autistin und Psychotherapeutin” (PATMOS)

 

 

Während er die USA so unfassbar gut regiert wie keiner vor ihm, findet der Präsident trotz allem noch die Zeit, seine Memoiren in Echtzeit für die Nachwelt zu diktieren. Politische Satire oder Tatsachenbericht? “Meine Fantatsische Präsidentschaft” (C.H. BECK) ist das Buch zu Alec Baldwins legendären Auftritten bei “Saturday Night Live”. Seine und Kurt Andersens Trump-Parodie trifft den Ton des 45. amerikanischen Präsidenten so exakt, dass Fiktion und Realität mitunter zu verschwimmen scheinen.

 

Schon als Kind spürt Vivian Gornick bei ihrer Mutter eine blinde Wut über deren Schicksal als Hausfrau. Begleitet von der trotzigen Behauptung, die wichtigste Rolle einer Frau sei die der Ehefrau und Mutter. Darüber, dass die Tochter Unabhängigkeit und Schriftstellerei wählt, können die beiden Frauen endlos streiten, zugleich sind sie unzertrennlich. In dem biografischen Roman “Ich und meine Mutter” (PENGUIN) zerlegen Mutter und Tochter ihre weibliche Lebensentwürfe.

 

Dem Tastsinn seiner Hände sagt man magische Kräfte nach. Patienten aus der ganzen Welt kommen, um sich von ihm behandeln zu lassen. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt erzählt in “Mit den Händen sehen” (INSEL) von seiner behüteten Kindheit, seinem strengen Vater, seiner Leidenschaft für Musik und Sport und seinem Werdegang als Mediziner. Er berichtet von seinem Verein FC Bayern München, von Machtkämpfen, von seiner Medizin, seinen Heilmethoden und den Werten, denen er immer treu geblieben ist.

 

Ausgehend vom 18. Grand-Slam-Titel in Melbourne erzählt “Roger Federer – Die Biografie” (PIPER) die Geschichte eines genialen Ballvirtuosen, der doch immer ganz bei sich geblieben ist. Als einer von wenigen Journalisten kennt René Stauffer den „Planet Federer“ ganz unmittelbar. Er beschreibt eindringlich, welche Menschen, Trainer und Mentoren für diese Ausnahmekarriere wichtig waren und warum Roger Federers Einfluss dies- und jenseits des Centre Court auch das Ende seiner aktiven Karriere überdauern wird.

 

Shari und André Dietz haben auf den ersten Blick das Glück gepachtet: Er ist bekannter Schauspieler, sie erfolgreiche Bloggerin. Sie haben vier Kinder, einen Hund und ein Haus mit Garten. Doch ihr gemeinsamer Weg ist steinig. Bei zwei Geburten gab es Komplikationen. Wie das Paar sein Schicksal als Chance gesehen und trotzdem das große Glück gefunden hat, wie es den kleinen und großen Katastrophen des Alltags trotzt, wie die Familie gelernt hat, das Leben zu genießen – davon erzählt “Alles Liebe” (EDEL BOOKS)

 

50 Künstlerinnen, die man kennen sollte” (PRESTEL) enthält informative Texte und Abbildungen ihrer Arbeiten unter anderem zu Marina Abramović, Louise Bourgeois, Sophie Calle, Camille Claudel, Isa Genzken, Eva Hesse, Hannah Höch, Jenny Holzer, Frida Kahlo, Käthe Kollwitz, Tamara de Lempicka und viele mehr.

 

Acht Jahre lang sah Ben Rhodes fast alles, was im Herzen von Barack Obamas Präsidentschaft passierte. In seinem rasant geschriebenen, aufrichtigen, klugen Buch “Im Weißen Haus” (C.H. BECK) berichtet er, was hinter den Kulissen wirklich geschah. Es ist die Erzählung von einem Ausnahmepolitiker, dessen Idealismus die Welt im Sturm eroberte, auf die Härten der Realität stieß, sich anpassen musste – und trotzdem überlebte.

 

Während der Genesung nach einem schweren Unfall schreibt Stephen King seine Memoiren “Das Leben und das Schreiben” (HEYNE). Leben und Schreiben sind eins. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle angehenden Schriftsteller und eine Fundgrube für alle, die mehr über den König des Horror-Genres erfahren wollen. Ein kluges und gleichzeitig packendes Buch über gelebte Literatur.

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