BUCH-TIPPS

READ THIS! THEMENVIELFALT: SACHBÜCHER

Meine Sachbuch-Tipps 2019 zu verschiedenen und besonderen Themen, die uns alle betreffen!

 

Was braucht der Mensch für ein gutes Leben? Wonach sehnen wir uns von Beginn an? Nach Resonanz! “Die Resonanzstrategie” von Fritz Reheis (OEKOM) zeigt, dass die herrschende Wirtschaftsordnung mit ihrem Beschleunigungsdiktat derartige Resonanzphänomene systematisch blockiert und damit ein gutes, nachhaltiges Leben verhindert. Reheis’ Resonanzstrategie zeigt, wie die Symphonie des Lebens – vom Lärm des Geldes ständig übertönt – für uns alle wieder hörbar werden kann.

 

Der Gartenführer “Rein ins Grüne – Raus in die Stadt” (CALLWEY) erzählt die Geschichte grüner Projekte in deutschen und internationalen Städten. Er porträtiert den Garten an sich und die Köpfe und Charaktere dahinter. Das Gartenbuch der etwas anderen Art soll einen Einblick in bestehende Urban Gardening Projekte aus Deutschland und anderen Ländern geben.

 

Der Klimawandel bedroht das Erdenleben, der soziale Zusammenhalt bröckelt, und die Demokratien sind in Gefahr. Nichts zum verzweifeln, sagt Gregg Easterbrook in “Warum die Welt nicht einfach untergeht” (PIPER), denn es steht besser um sie, als wir denken. Die Menschheit findet immer wieder Antworten auf Probleme – und die meisten Entwicklungen gehen in die richtige Richtung.

 

Wer in gut 40 Tötungsfällen vor Gericht verteidigt hat, weiß, was Männer dazu bringt, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen. In seinem zweiten Buch “Mörder” zeigt Strafverteidiger Veikko Bartel die männliche Seite des Tötens und schildert die sechs spektakulärsten Fälle.

 

 

Der neue True-Crime-Thriller von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner und SPIEGEL-Bestseller-Autor Michael Tsokos ist der Auftakt einer neuen True-Crime-Reihe um den Rechtsmediziner Paul Herzfeld, bekannt aus “Abgeschnitten” von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos. Abgeschlagen(KNAUR) basiert auf echten Fällen und authentischen Ermittlungen.

 

Der renommierte Althistoriker Glen Bowersock verabschiedet in “Die Wiege des Islam” (C.H. BECK) das Bild von kriegerischen Muslimen aus der arabischen Wüste, die die Alte Welt erstürmen. Er zeigt, wie sehr Arabien längst Teil der antiken Welt war, und zeichnet in brillanten Nahaufnahmen ein erfrischend anderes Bild von der Geburt des Islams.

 

 

Was wissen wir zuverlässig über Jesus? Dass er gelebt hat und um das Jahr 30 gekreuzigt wurde, gilt als Minimalkonsens. Der Historiker Johannes Fried geht in “Kein Tod auf Golgatha” (C.H. BECK) einen Schritt weiter: Medizinische Erkenntnisse legen nahe, dass Jesus die Kreuzigung überlebt hat. Von hier aus begibt sich Fried auf eine spannende Suche nach dem überlebenden Jesus.

 

 

Freue Dich auf eine ungewöhnliche Reise zu seltsamen Stätten der Liebe, zu uralten Bibliotheken, zu goldenen Pferdeställen, Grabmälern mythischer Herrscher, zum Mittelpunkt der Welt und sogar auf einen Abstecher in die Unterwelt. Zu diesen und anderen Orten begleitet uns Martin Zimmermann, einer der besten Kenner des Altertums, in seinem ebenso klugen wie unterhaltsamen Buch “Die seltsamsten Orte der Antike” (C.H. BECK).

 

 

Über 30 Millionen Haustiere werden in Deutschland gehalten. Sie werden von ihren Besitzern geliebt und verwöhnt. Doch jährlich kommen tausende Haustiere auf mysteriöse Weise zu Tode. Keiner kennt diese dunkle Seite besser als Prof. Achim Gruber. Seine bewegenden Geschichten in “Das Kuscheltierdrama” (DROEMER) zeigen, wie es wirklich um die Beziehung der Deutschen zu ihren Haustieren steht.

 

Chemie ist alles. Was wir tun, was uns umgibt, was wir fühlen – alles hat mit Chemie zu tun. Die junge Wissenschaftlerin und Journalistin Mai Thi Nguyen-Kim tritt in ihrem spannenden Buch “Komisch, alles chemisch!” (DROEMER) den munteren Beweis an und zerlegt Alltagsphänomene in ihre chemischen Elemente. Witzig und originell erklärt sie, welche chemischen Reaktionen in und um uns herum insgeheim ablaufen, und macht vor allem eins: Lust auf Chemie.

 

Im Internet sehen immer alle gut aus, sind glücklich und haben weder Poren noch Probleme. Oder sie vertreten antiquierte Rollenbilder und pöbeln gegen Schwächere. Mirella vom Kanal Mirellativegal hat keine Lust mehr darauf, von überall eingeredet zu bekommen, wie sie zu sein und was sie zu lassen hat -und bringt dies in “Kann man mal machen” (Community Editions) wunderbar zum Ausdruck.

 

Was ist die “Seele”? Einfach nur ein altertümliches Wort für unser Gehirn oder doch mehr – so etwas wie das Wesen des Menschen? Und was geschieht, wenn die Seele aus dem Gleichgewicht gerät? Wie entstehen seelische Krankheiten und wie werden sie behandelt? Diese und viele andere Fragen werden in “Das kleine Buch von der Seele” von Achim Haug (C.H. Beck) beantwortet. Auf unterhaltsame Weise nähert es sich unserem verborgensten Organ und bietet einen Einblick in die Psychiatrie und Psychotherapie.

 

Maler, Architekt, Forscher, Erfinder, Literat und Gelehrter: Niemand hat das Ideal der Renaissance vom universalen Menschen, glänzender verkörpert als Leonardo da Vinci. In seiner mitreißend geschriebenen Biographie “Leonardo. Der Mann, der alles wissen wollte” (C.H. Beck) folgt Bernd Roeck Leonardo durch das Italien der Renaissance und durch den geistigen Kosmos dieser Epoche, dessen Grenzen er immer wieder durchbrach.

 

 

Listen machen das Leben einfach schöner! Denn sie halten wichtige, lustige und erinnerungswürdige Gedanken fest, die man sonst vergisst. Die Lieblingsfilme, sämtliche „Guilty Pleasures“, Floskeln, die man zu oft benutzt, oder die berühmt berüchtigte Bucket-List – in “Leben.Lieben. Listen” (EMF) können alle Punkte festgehalten werden. Erinnerungen, Zukunftspläne und geheime Wünsche werden schnell und einfach verewigt.

 

Christian Koch und Axel Krohn haben sich in “HÄ?” (GOLDMANN) auf eine abenteuerliche Reise durch die menschliche Kommunikation gemacht und sind dabei auf kuriose Sprachpannen und verdrehte Übersetzungen, unübersetzbare Wörter und skurrile Sprichwörter gestoßen. Herausgekommen ist ein kurioser Wegweiser durch den Sprachendschungel, der mal verblüffend, mal erhellend und vor allem saukomisch ist.

 

Plattformen wie YouTube, Facebook oder Amazon sind die neuen sozialen Magneten – Clanbildner einer sich anbahnenden globalen digitalen Stammesgesellschaft. Während die herkömmlichen sozialen Bindungskräfte von Familien, Institutionen, Parteien, Verbänden und Staaten zunehmend schwinden, entstehen um digitale Plattformen wimmelnde Kollektive. Christoph Türcke zeigt in “Digitale Gefolgschaft” (C.H. BECK), wohin die Dynamik der Digitalisierung führt.

 

Wiederholt sich Geschichte? Aktuell verdichten sich die Anzeichen, dass wiederkehrt, was als überwunden galt: geschlossene, illiberale Gesellschaften, die sich vor allem über Ausgrenzung definieren. In “Die offene Gesellschaft” (OEKOM) erdenkt Stefan Brunnhuber ein Konzept für die Moderne und plädiert für eine “Ordnung der Freiheit” als Voraussetzung dafür, auch morgen noch das Leben führen zu können, das eine große Mehrheit befürwortet.

 

 

Keine Institution wurde in Deutschland so oft totgesagt wie das Parlament. Ist parlamentarische Politik nur noch dazu da, Entscheidungen der Bundesregierung nachträglich zu legalisieren? Der Jurist Florian Meinel analysiert messerscharf, wie das deutsche Regierungssystem wurde, was es ist, und welche Stürme es heute überstehen muss. “Vertrauensfrage” (C.H. BECK) ist ein Plädoyer für Parlamentarismus und zugleich eine Verlustbilanz der Großen Koalition.

 

In “Leseparadiese” (SANSSOUCI) erzählt Rainer Moritz von Buchhandlungen “mit dem gewissen Etwas”, die nicht durch diffuse Breite, sondern durch leuchtende Tiefe, erklärte Präferenz, sichtbare Empfehlung überzeugen. Buchhandlungen, die Persönlichkeit zeigen, einen unverwechselbaren Charakter: Sie verkaufen Bücher, die irgendwem am Herzen liegen, sie handeln mit Geschichten, mit Empörungen, mit Träumen, mit Sehnsüchten.

 

 

Marktwirtschaft beinhaltet eine attraktive soziale Utopie: eine gerechte Wirtschaftsordnung, in der Kooperation ohne zentrale Steuerung möglich ist. In der Realität des Kapitalismus wird die Leistungsgerechtigkeit jedoch zugunsten weniger Privilegierter verzerrt, der Wachstumszwang ist ökologisch verheerend. “Marktwirtschaft reparieren” von Oliver Richters und Andreas Siemoneit (OEKOM) benennt die Schwächen des Kapitalismus und entwickelt daraus Lösungen für eine gerechte und nachhaltige Marktwirtschaft.

 

Auch wenn es erst einmal nicht so klingt, aber “Mama ist tot. Und jetzt?” von Anna Funck (HERDER) tröstet, hilft, heilt vielleicht ein bisschen und gibt auch noch fürchterlich pragmatische Tipps, die jeder braucht. Ein Buch für Menschen, die leider nicht spirituell sind, kein Yoga machen und keinen Bock auf Gott haben, die aber wissen: Da ist noch etwas anderes. Und für alle, die sich davor fürchten, wenn einer der wichtigsten Menschen in ihrem Leben für immer geht. Denn wer kann schon mit dem Tod?

 

 

Sex ist etwas zutiefst Intimes und Erfüllendes und geht weit über die körperliche Berührung hinaus. “Sex. Die Kunst zu berühren” von Verena Halvax (GOLDEGG) bietet anhand von sechs Kernthemen sinnliche Anregungen für erfüllende Sexualität und den liebevollen Umgang mit sich selbst und vermittelt so ein tiefes Verständnis für die Kunst zu berühren.

 

 

Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?
Barbara Schaefer versucht in “Winter. Eine Liebserklärung” (EDEL) zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

 

Selbstverbrennung” (C. BERTELSMANN) ist ein alarmierender Report über die selbstzerstörerischen Folgen einer ungebremsten Erderwärmung. “Um jedes Zehntelgrad zu kämpfen” lohne sich, davon ist der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber überzeugt. Er fasst das aktuelle Wissen in aller Schärfe zusammen.

 

China hat sich in wenigen Jahrzehnten zur Hightech-Nation gewandelt. Oft heißt es, die Technologie sei nur importiert und die sozialen und ökologischen Probleme seien übermächtig. Doch das ist eine gefährliche Täuschung, wie Theo Sommer in “China First” (C.H. BECK) eindrucksvoll zeigt. Wer sein luzides Buch voller überraschender Fakten und Zusammenhänge gelesen hat, wird China und den Westen mit anderen Augen sehen.

 

Immer mehr Menschen machen sich auf die Suche nach einer vielgestaltigen Welt ohne fertige Lösungen, aber mit gemeinsamen Werten und einer geteilten Vision von nachhaltiger Zukunft. Ulrich Grober hat sich mit ihnen auf den Weg gemacht. Er wandert durch den Schwarzwald, entwirft einen Abgesang auf die Autostadt, meditiert im Predigerkloster zu Erfurt. “Der leise Atem der Zukunft” (OEKOM) erzählt vom Hunger nach Entschleunigung,  Gelassenheit und Empathie, nach Einfachheit und – Sinn.

 

Je mehr wir versuchen, Grenzen zu überwinden und aufzulösen, desto stärker kehren sie zurück: sei es in Form von “Grenzwerten” oder von “Obergrenzen” des vermeintlich Zumutbaren. An den Grenzen scheiden sich die Geister. Entgrenzung und neue Grenzsetzungen überlagern sich in einem paradoxen Durcheinander. Welche Grenzen sind sinnvoll, welche nicht? In “Die Grenze” (OEKOM) lotet Marianne Gronemeyer aus, wie Grenzen zustande kommen, was sie bedeuten – und was sie uns darüber sagen, wer wir sind.

 

Eine Frau ist sich sicher, dass Trillionen von mikroskopisch kleinen Wesen in ihrem Körper ihr Befehle geben. Ein Ingenieur glaubt, mit klimatischem Hoch- und Tiefdruck in andere Welten wandern zu können. Menschen mit Wahn sind uns fremd und seltsam vertraut zugleich: Wir sind fasziniert von ihren bizarren, phantastischen Vorstellungen, und zugleich erfüllt uns die Furcht. Mit Menschlichkeit und Wärme berichtet Achim Haug in “Reisen in die Welt des Wahns” (C.H. BECK) über die Wahnwelten seiner Patienten.

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